Die völkerrechtliche Stellung der Internationalen Organisationen unter besonderer Berücksichtigung der Europäischen Union

1. Auflage, 2006, Nomos Verlagsgesellschaft

Autor: Dr. Robin van der Hout, LL.M.

 

Rechtspersönlichkeit, Handlungsfähigkeit und Autonomie

 

Internationale Organisationen entwickeln sich in der Völkerrechtsordnung zunehmend selbstständig. Gleichwohl sind viele Aspekte ihrer Rechtsstellung bislang ungeklärt. Der Autor analysiert die spezifische Rechtssubjektivität der Organisationen und legt dar, dass sie Dritten gegenüber eine objektive Wirkung entfalten kann. Hinsichtlich ihrer Handlungsfähigkeit (insb. Vertragsschlusskompetenzen, Gesandtschaftsrecht und Deliktsfähigkeit) bestehen notwendige Unterschiede zu den Staaten, aber auch nicht zu rechtfertigende Diskriminierungen.

Auf dieser Analyse aufbauend legt der Autor dar, dass die EU eigenständige Völkerrechtspersönlichkeit erworben hat. Ergänzend werden der Status der Union nach dem Verfassungsvertrag untersucht und Konsequenzen für den Fall dessen Nichtinkrafttretens gezogen.

Die Untersuchung richtet sich an Europa- und Völkerrechtler sowie an Studierende zur vertiefenden Lektüre.

 

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